Montag, 18. Dezember 2017
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Zukunftswerkstatt Linsburg
 
Linsburg braucht Zukunft!

"Zukunftswerkstatt Linsburg" - was ist das?

Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms des Landes Niedersachsen "Kleinere Städte und Gemeinden" soll für die beteiligten Samtgemeinden im Landkreis Nienburg ein interkommunales Entwicklungs- und Handlungskonzept zur Daseinsvorsorge (IEK) erstellt werden. Die Gemeinde Linsburg ist als Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Steimbke in diesen Prozess eingebunden. Für die Gemeinde Linsburg sind aus diesem Förderprogramm Mittel beantragt worden, mit denen die Erarbeitung einer solchen Konzeption durch ein Fachplanungsbüro finanziert werden soll.

Um die bisherigen Aktivitäten in dieser Sache zielgerichtet weiter zu führen, wird von der Wählergemeinschaft Linsburg angeregt, eine "Zukunftswerkstatt Linsburg" einzurichten, in der neben den Ratsmitgliedern auch interessierte Einwohner und Fachleute mitwirken könnten.

"Zukunftswerkstatt" bedeutet dabei das Zusammenwirken von Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde, die zusammen und fraktionsübergreifend an zukunftsweisenden gemeindlichen Ideen und Projekten mit Bezug auf die örtliche öffentliche Daseinsvorsorge mitarbeiten.

"Zukunftswerkstatt" bedeutet vor allem auch, Visionen zu entwickeln, Ideen zu verfolgen, Pläne zu schmieden, Projekte vorzubereiten und Umsetzungsschritte zu begleiten.

"Zukunftswerkstatt" ist eine Form der Zusammenarbeit an einem Tisch, in der die Ratsmitglieder der Wählergemeinschaft Linsburg auch auf die Mithilfe der Einwohner unserer Gemeinde angewiesen, denn wer kennt deren Vorzüge, Bedürfnisse und Besonderheiten nicht besser als diese selbst!

Die Zukunftswerkstatt hat Regeln und Strukturen

Eine möglichst große Identifikation der einzelnen Einwohner mit ihrem Ort und die sich draus ergebenden Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen der Gemeinde bilden das Grundgerüst für Ansätze und Anreize zur weiteren Entwicklung von Linsburg. Insbesondere bei den Vorbereitungen und der Durchführung des 800-jährigen Gemeindejubiläums im Jahre 2003 haben viele Einwohner gezeigt, wie sehr sie sich mit ihrer Gemeinde verbunden fühlen und die damaligen Aktivitäten vorbereitet und unterstützt. Die filmische Rückschau Mitte September 2013 im Gasthaus Oelschläger hat das in beste Erinnerung gerufen. Auch der Filmabend über den heimischen Grinderwald ein paar Wochen zuvor hat erneut zur allgemeinen Identifikation großer Teile der Einwohnerschaft mit unserem Ort und seiner schönen und waldreichen Umgebung beigetragen.

Bei der vom Bürgermeister und anderen Ratsmitgliedern initiierten Veranstaltung am 01.11.2013, bei der unter anderem über die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Dorfladens in Linsburg vorgetragen wurde, ist neben allem Positiven aber auch die negative Entwicklung der Gemeinde Linsburg in Bezug auf deren infrastrukturelle Ausstattung dargestellt und hinterfragt worden.

Die "demographische Entwicklung" ist zu einem Begriff geworden, dessen Bedeutung und Folgen aber in unserem täglichen Leben oftmals noch wenig beachtet werden. Ein "weiter so" kann schnell in eine Sackgasse führen und es stellt sich alsbald und ernsthaft die Frage: Was passiert, wenn nichts passiert? Parallel dazu gibt es Entwicklungen in den Bereichen privat genutzter Immobilien, Veränderungen in der landwirtschaftlichen und gewerblichen Struktur sowie beim Rückzug öffentlicher Institutionen aus dem ländlichen Raum, die alle damit in Zusammenhang stehen und die in der "Zukunftswerkstatt Linsburg" aufgearbeitet werden sollen.

Der von der Wählergemeinschaft angeführte Gemeinderat hat aus dem Förderprogramm zur Stärkung kleinerer Städte und Gemeinden im Lande Niedersachsen Mittel für eine fachlich kompetente Begleitung der "Zukunftswerkstatt Linsburg" beantragt. Bis zu einer Entscheidung darüber sollen notwendige Vorarbeiten dazu erledigt und diese Form der Zusammenarbeit entwickelt, eingeübt und etabliert werden.

Fühlen sie sich angesprochen und helfen auch sie mit, unsere Gemeinde in der "Zukunftswerkstatt" fort zu entwickeln, damit Linsburg auch weiterhin ein lebenswerter und liebenswerter Ort bleiben kann. Das Thema Dorfladen ist dabei nur eines von vielen Möglichen.

Denken Sie in diesem Sinne mal darüber nach und fragen Sie sich selbst:
Was brauche ich? Wer kann das? und: Was kann ich? Wer braucht das?

Seien sie mutig und kreativ, bringen Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen mit ein in die "Zukunftswerkstatt", äußern Sie Ihre Kritik und Ihr Unbehagen, lassen Sie uns gemeinsam sprechen über die zukünftige Entwicklung in Ihrer Wohngemeinde Linsburg. Wir alle müssen zusammen überlegen, reden und handeln!

Das positive Votum der Einwohnerschaft bei der letzten Gemeindeversammlung zum Beginn der Aktion "Ein Dorfladen für Linsburg" sollte ein erster Schritt in diese Richtung sein und zum gemeinschaftlichen und aktiven Mitmachen anregen.

Weitere Informationen:
 
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